Lernen Sie die wichtigsten Begriffe rund um autonome Roboter, Servicerobotik, Reinigungsrobotik und moderne Navigationstechnologien kennen.
1. AI / KI – Artificial Intelligence / Künstliche Intelligenz
AI steht für Artificial Intelligence, auf Deutsch Künstliche Intelligenz (KI).
Künstliche Intelligenz umfasst Technologien, mit denen Computersysteme Informationen analysieren, Muster erkennen und auf dieser Grundlage Entscheidungen oder Aktionen ableiten können.
Bei Robotern kann KI beispielsweise für Objekterkennung, Navigation, Hinderniserkennung, Sprachinteraktion oder adaptive Reinigungsprozesse eingesetzt werden.
Verwandte Begriffe: Machine Learning · Computer Vision · Deep Learning · Embodied AI
2. Machine Learning
Machine Learning, auf Deutsch maschinelles Lernen, bezeichnet Verfahren, bei denen Computersysteme anhand von Daten und Beispielen Modelle entwickeln, mit denen sie bestimmte Aufgaben ausführen können.
In der Robotik kann Machine Learning beispielsweise zur Erkennung von Objekten, Personen oder Verschmutzungen eingesetzt werden.
3. Deep Learning
Deep Learning ist ein Teilbereich des Machine Learning, bei dem mehrschichtige künstliche neuronale Netze eingesetzt werden.
Deep Learning wird unter anderem bei Bild-, Sprach- und Mustererkennung verwendet.
4. Computer Vision
Computer Vision bezeichnet Technologien zur automatisierten Analyse von Bildern und Videodaten.
Ein Roboter kann damit beispielsweise Personen, Gegenstände, Hindernisse, Bodenflächen oder andere Merkmale seiner Umgebung erkennen.
5. Objekterkennung
Objekterkennung bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, Objekte innerhalb seiner Umgebung zu erkennen und gegebenenfalls zu klassifizieren.
Bei Robotern kann dies beispielsweise zur Erkennung von Personen, Hindernissen, Gegenständen oder Verschmutzungen eingesetzt werden.
6. Embodied AI
Embodied AI bezeichnet künstliche Intelligenz, die in einem physischen System wie einem Roboter eingesetzt wird.
Ein Embodied-AI-System verbindet Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und physische Bewegung. Der Roboter kann seine Umgebung erfassen, Informationen verarbeiten und daraus konkrete Handlungen ableiten.
7. Roboter
Ein Roboter ist eine programmierbare technische Maschine, die Aufgaben selbstständig oder nach vorgegebenen Anweisungen ausführen kann.
Je nach Einsatzbereich werden Roboter beispielsweise für Transport, Reinigung, Logistik, Produktion oder Service eingesetzt.
8. Autonomer Roboter
Ein autonomer Roboter kann definierte Aufgaben und Bewegungen weitgehend selbstständig ausführen.
Dafür verwendet er unter anderem Sensoren, Software, Navigation und gegebenenfalls künstliche Intelligenz.
9. AMR – Autonomous Mobile Robot
AMR steht für Autonomous Mobile Robot und bezeichnet einen autonomen mobilen Roboter.
AMRs können ihre Umgebung erfassen, ihre Position bestimmen, Routen planen und auf Veränderungen oder Hindernisse reagieren.
Typische Einsatzbereiche sind Transport, Logistik, Reinigung und Service.
10. Serviceroboter
Ein Serviceroboter unterstützt Menschen bei Dienstleistungen oder betrieblichen Aufgaben.
Beispiele sind Lieferroboter in Restaurants und Hotels, Transportroboter und autonome Reinigungsroboter.
11. Lieferroboter
Ein Lieferroboter transportiert Waren, Speisen oder andere Gegenstände selbstständig zu einem definierten Ziel.
Typische Einsatzbereiche sind Gastronomie, Hotellerie, Krankenhäuser, Büros und größere Gebäude.
12. Transportroboter
Ein Transportroboter übernimmt den innerbetrieblichen Transport von Waren, Materialien oder Gegenständen.
Je nach Modell können Transportroboter beispielsweise Kartons, Behälter oder Paletten bewegen.
13. Reinigungsroboter
Ein Reinigungsroboter führt definierte Reinigungsaufgaben automatisiert aus.
Je nach Modell kann er beispielsweise kehren, saugen, wischen oder scheuersaugen.
14. Mensch-Roboter-Interaktion
Mensch-Roboter-Interaktion beschreibt die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern.
Dazu gehören beispielsweise Displays, Sprachsteuerung, akustische Signale, Beleuchtung oder automatische Reaktionen auf Personen.
15. Autonome Navigation
Autonome Navigation bezeichnet die Fähigkeit eines Roboters, sich selbstständig innerhalb seiner Umgebung zu bewegen.
Der Roboter muss dafür unter anderem seine Position bestimmen, Wege planen und Hindernisse berücksichtigen.
16. SLAM – Simultaneous Localization and Mapping
SLAM steht für Simultaneous Localization and Mapping.
Ein Roboter bestimmt dabei gleichzeitig seine eigene Position und erstellt beziehungsweise aktualisiert eine digitale Karte seiner Umgebung.
SLAM ist eine wichtige Grundlage für die autonome Navigation mobiler Roboter.
17. VSLAM – Visual SLAM
VSLAM steht für Visual Simultaneous Localization and Mapping.
Dabei werden visuelle Informationen, beispielsweise von Kameras, genutzt, um die Umgebung zu erfassen und die Position des Roboters zu bestimmen.
VSLAM kann mit anderen Sensorverfahren kombiniert werden.
18. LiDAR
LiDAR steht für Light Detection and Ranging.
LiDAR ist eine laserbasierte Entfernungsmessung. Der Sensor erfasst mithilfe von Licht beziehungsweise Laserstrahlung Entfernungen zu Objekten und Oberflächen.
In der Robotik wird LiDAR unter anderem für Navigation, Kartierung, Lokalisierung und Hinderniserkennung eingesetzt.
Es gibt sowohl 2D-LiDAR als auch 3D-LiDAR. Beide Verfahren unterscheiden sich vor allem darin, wie groß der räumliche Bereich ist, den sie erfassen.
19. 2D-LiDAR
Ein 2D-LiDAR erfasst die Umgebung hauptsächlich innerhalb einer zweidimensionalen Scanebene.
Der Sensor misst Entfernungen und Winkel innerhalb dieser Ebene und kann daraus beispielsweise Wände, Möbel oder Hindernisse erkennen.
2D-LiDAR wird häufig für Navigation, Kartierung und Hinderniserkennung mobiler Roboter eingesetzt.
Vorteile: einfache und schnelle 2D-Erfassung, geringer Datenumfang und sehr gute Eignung für viele Indoor-Navigationsaufgaben.
Grenzen: Objekte außerhalb der Scanebene können unter Umständen nicht vollständig erfasst werden.
20. 3D-LiDAR
Ein 3D-LiDAR erfasst die Umgebung räumlich und liefert Informationen in drei Dimensionen.
Dadurch entsteht eine dreidimensionale Punktwolke, mit der ein Roboter beispielsweise Höhen, Formen und räumliche Strukturen erfassen kann.
3D-LiDAR eignet sich besonders für komplexere Umgebungen und Anwendungen, bei denen eine räumlich umfassendere Wahrnehmung erforderlich ist.
21. LiDAR-SLAM
LiDAR-SLAM bezeichnet ein SLAM-Verfahren, bei dem LiDAR-Daten verwendet werden, um die Position eines Roboters zu bestimmen und eine Karte seiner Umgebung zu erstellen.
LiDAR-SLAM kann insbesondere in Innenräumen eine wichtige Grundlage für die autonome Navigation darstellen.
22. Kartierung
Kartierung bezeichnet die Erstellung einer digitalen Karte einer Einsatzumgebung.
Die Karte kann beispielsweise Räume, Wände, Fahrbereiche und erkannte Hindernisse enthalten.
Ein Roboter kann diese Karte anschließend zur Navigation und Aufgabenplanung verwenden.
23. Lokalisierung
Lokalisierung bezeichnet die Bestimmung der aktuellen Position eines Roboters innerhalb seiner Umgebung beziehungsweise seiner digitalen Karte.
Sie ist eine zentrale Voraussetzung für autonome Navigation.
24. Routenplanung
Bei der Routenplanung bestimmt ein Robotersystem einen geeigneten Weg von der aktuellen Position zu einem definierten Ziel.
Dabei können Hindernisse, gesperrte Bereiche und die aktuelle Umgebung berücksichtigt werden.
25. Hinderniserkennung
Hinderniserkennung bezeichnet die Fähigkeit eines Roboters, Hindernisse und andere relevante Objekte in seiner Umgebung zu erkennen.
Dafür können unter anderem LiDAR, Kameras und 3D-Sensoren eingesetzt werden.
26. Hindernisvermeidung
Hindernisvermeidung bezeichnet die Reaktion eines Roboters auf erkannte Hindernisse.
Der Roboter kann beispielsweise anhalten, ausweichen oder seine Route anpassen.
27. Indoor Navigation
Indoor Navigation bezeichnet die autonome Navigation innerhalb von Gebäuden.
Typische Einsatzbereiche sind Hotels, Restaurants, Einkaufszentren, Büros, Krankenhäuser und Logistikflächen.
28. Sensorik
Sensorik bezeichnet die Gesamtheit der Sensoren eines Roboters.
Sensoren liefern Informationen über die Umgebung und den Zustand des Roboters.
Dazu können beispielsweise LiDAR, Kameras, Abstandssensoren und Tiefensensoren gehören.
29. 3D-Sensor
Ein 3D-Sensor erfasst Informationen über die räumliche Struktur einer Umgebung.
Je nach Technologie können dafür beispielsweise 3D-LiDAR, Stereo-Kameras oder Time-of-Flight-Sensoren eingesetzt werden.
30. Tiefenkamera
Eine Tiefenkamera erfasst neben Bildinformationen auch Entfernungen zu Objekten und Oberflächen.
Dadurch kann ein Robotersystem die räumliche Struktur einer Umgebung besser erfassen.
31. Abstandssensor
Ein Abstandssensor misst die Entfernung zwischen dem Roboter und einem Objekt.
Je nach Technologie können dafür beispielsweise Laser, Infrarot, Ultraschall oder Kameras eingesetzt werden.
32. Kollisionsschutz
Kollisionsschutz umfasst technische Maßnahmen, die das Risiko von Zusammenstößen mit Personen oder Objekten reduzieren sollen.
Dazu können Sensoren, Sicherheitsbereiche, Geschwindigkeitsreduzierung und automatische Bremsmanöver gehören.
33. Dockingstation
Eine Dockingstation ist eine Station, die ein autonomer Roboter selbstständig anfahren kann.
Je nach System dient sie beispielsweise zum Laden oder zusätzlich zur automatischen Wartung.
34. Automatisches Laden
Beim automatischen Laden fährt der Roboter selbstständig zu seiner Ladestation, wenn sein Ladezustand dies erfordert.
Nach dem Ladevorgang kann er seine Aufgaben wieder aufnehmen.
35. IoT – Internet of Things
IoT steht für Internet of Things beziehungsweise Internet der Dinge.
Gemeint ist die Vernetzung technischer Geräte und Systeme über Netzwerke.
Bei Robotern kann IoT beispielsweise für Datenübertragung, Fernüberwachung und Flottenmanagement eingesetzt werden.
36. Cloud-Anbindung
Eine Cloud-Anbindung ermöglicht die Kommunikation zwischen einem Robotersystem und cloudbasierten IT-Diensten.
Dazu können beispielsweise zentrale Verwaltung, Datenauswertung oder Fernüberwachung gehören.
37. Remote Management
Remote Management bezeichnet die Fernverwaltung eines Roboters oder einer Roboterflotte.
Je nach System können beispielsweise Betriebszustände, Aufgaben und Diagnoseinformationen aus der Ferne überwacht werden.
38. Fleet Management
Fleet Management bezeichnet die zentrale Verwaltung mehrerer Roboter.
Dabei können beispielsweise Roboterstatus, Aufgaben, Ladezustände, Karten und Betriebsdaten zentral überwacht werden.
39. Roboterflotte
Eine Roboterflotte besteht aus mehreren Robotern, die innerhalb eines Unternehmens oder einer Betriebsstätte eingesetzt werden.
Die Roboter können je nach System einzeln oder zentral über ein Fleet-Management-System verwaltet werden.
40. Automatisierung
Automatisierung bezeichnet die Übertragung von Aufgaben und Abläufen auf technische Systeme, sodass diese ganz oder teilweise ohne manuelle Durchführung ablaufen können.
Bei Robotern können beispielsweise Transport, Reinigung, Warenlieferung oder wiederkehrende Serviceaufgaben automatisiert werden.
41. Workflow-Automatisierung
Workflow-Automatisierung bezeichnet die automatisierte Durchführung wiederkehrender Arbeitsabläufe.
Ein Beispiel aus der Robotik:
Auftrag → Abholung → Transport → Lieferung → Rückkehr zur Ladestation
42. Prozessoptimierung
Prozessoptimierung bezeichnet die gezielte Verbesserung bestehender Arbeitsabläufe.
Robotik kann beispielsweise dazu beitragen, Wege zu reduzieren, wiederkehrende Tätigkeiten zu automatisieren und Prozesse zu standardisieren.
43. Robot as a Service – RaaS
RaaS steht für Robot as a Service.
Dabei wird ein Robotersystem nicht zwingend gekauft, sondern beispielsweise gemietet oder über ein laufendes Nutzungsmodell bereitgestellt.
RaaS kann Unternehmen ermöglichen, Robotik mit geringeren Anfangsinvestitionen einzusetzen.
44. Roboter mieten
Bei der Robotermiete wird ein Roboter für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung gestellt.
Das kann beispielsweise für Veranstaltungen, Pilotprojekte, Testphasen oder zeitlich begrenzte Einsätze interessant sein.
45. Roboter kaufen
Beim Kauf eines Roboters erwirbt ein Unternehmen das Robotersystem für den langfristigen eigenen Einsatz.
Je nach Modell können zusätzlich Installation, Einweisung, Wartung und Service angeboten werden.
46. Pilotprojekt
Ein Pilotprojekt ist ein zeitlich und organisatorisch begrenzter Praxistest einer neuen Technologie.
Bei Robotern kann damit geprüft werden, wie gut ein bestimmtes System für Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkrete Aufgaben geeignet ist.
47. ROI – Return on Investment
ROI steht für Return on Investment und beschreibt die Wirtschaftlichkeit einer Investition.
Bei Robotik kann beispielsweise untersucht werden, wann sich die Investition durch eingesparte Arbeitszeit, zusätzliche Leistung oder effizientere Prozesse amortisiert.
48. Prozessautomatisierung
Prozessautomatisierung bezeichnet die technische Unterstützung oder automatische Durchführung eines vollständigen Arbeitsprozesses.
Dabei können mehrere einzelne automatisierte Arbeitsschritte miteinander verbunden werden.
49. Betriebsautomatisierung
Betriebsautomatisierung bezeichnet die Automatisierung wiederkehrender Abläufe innerhalb eines Unternehmens oder einer Betriebsstätte.
Dazu können beispielsweise Reinigung, Warenlieferung, innerbetrieblicher Transport und bestimmte Serviceprozesse gehören.
50. Restaurant-Roboter
Ein Restaurant-Roboter unterstützt gastronomische Betriebe beispielsweise beim Transport von Speisen und Getränken.
Er kann Bestellungen von einer definierten Übergabeposition zu einem Tisch oder anderen Zielpunkten transportieren.
51. Hotelroboter
Ein Hotelroboter übernimmt beispielsweise Lieferungen innerhalb eines Hotels.
Mögliche Aufgaben sind der Transport von Handtüchern, Amenities, Speisen oder anderen Gegenständen.
52. Table Service
Table Service bezeichnet die Unterstützung beim Transport und Servieren an Tischen.
Ein Serviceroboter kann beispielsweise Speisen von der Küche zu einem Tisch bringen und dort zur Abholung bereitstellen.
53. Customer Interaction
Customer Interaction bezeichnet die direkte Interaktion eines Roboters mit Gästen oder Kunden.
Dazu können Displays, Sprachansagen, Animationen und andere Kommunikationsfunktionen gehören.
54. Werbedisplay
Ein Werbedisplay ist ein Bildschirm am Roboter, der für Werbung, Informationen oder Hinweise genutzt werden kann.
Bei Servicerobotern kann das Display beispielsweise für Produktinformationen, Speisekarten oder Werbekampagnen verwendet werden.
Der PUDU KettyBot Pro verfügt beispielsweise über ein 18,5-Zoll-Display für individuelle Werbung.
55. Mehrfachserviermodus
Ein Mehrfachserviermodus ermöglicht es einem Liefer- oder Serviceroboter, mehrere Lieferungen beziehungsweise Servieraufträge innerhalb eines Arbeitsablaufs zu bearbeiten.
Dies kann die Effizienz in Gastronomie und Servicebereichen erhöhen.
56. Scheuersaugroboter
Ein Scheuersaugroboter kombiniert mechanische Bodenreinigung mit der Aufnahme des entstehenden Schmutzwassers.
Solche Systeme werden insbesondere für größere Hartbodenflächen eingesetzt.
57. Kehrroboter
Ein Kehrroboter entfernt trockenen Schmutz wie Staub, Haare und andere Partikel von Bodenflächen.
58. Nassreinigung
Bei der Nassreinigung wird Wasser beziehungsweise eine Reinigungslösung verwendet.
Je nach Verfahren wird der Boden anschließend zusätzlich abgesaugt, sodass möglichst wenig Wasser auf der Fläche zurückbleibt.
59. Trockenreinigung
Bei der Trockenreinigung wird ohne flüssiges Reinigungsmedium gearbeitet.
Je nach Gerät kommen beispielsweise Bürsten und Saugeinheiten zum Einsatz.
60. KI-gestützte Reinigung
KI-gestützte Reinigung bezeichnet Reinigungsprozesse, bei denen künstliche Intelligenz beziehungsweise intelligente Erkennungs- und Entscheidungsalgorithmen eingesetzt werden.
Der Roboter kann beispielsweise Bodenflächen, Verschmutzungen oder bestimmte Umgebungsbedingungen erkennen und den Reinigungsvorgang entsprechend anpassen.
61. KI-Abfallerkennung
KI-Abfallerkennung bezeichnet die automatische Erkennung von Abfällen oder Verschmutzungen mithilfe intelligenter Bild- und Sensordatenverarbeitung.
Dadurch kann ein Reinigungsroboter beispielsweise gezielt Bereiche mit erkanntem Schmutz anfahren.
62. Punktreinigung
Punktreinigung bezeichnet die gezielte Reinigung einer bestimmten verschmutzten Stelle.
Statt eine gesamte Fläche erneut zu reinigen, kann der Roboter gezielt auf erkannte Verschmutzungen reagieren.
63. Reinigungsroute
Eine Reinigungsroute beschreibt den Weg, den ein Reinigungsroboter während eines Reinigungsauftrags zurücklegt.
Moderne Systeme können Routen anhand digitaler Karten planen und an die Umgebung anpassen.
64. Automatische Wasserbefüllung
Bei geeigneten Reinigungsrobotern kann die Dockingstation den Frischwassertank automatisch befüllen.
Dadurch wird der manuelle Wartungsaufwand reduziert.
65. Automatische Schmutzwasserentsorgung
Bei bestimmten Reinigungsrobotern kann das Schmutzwasser automatisch aus dem Gerät abgeführt werden.
Zusammen mit automatischer Wasserbefüllung und Reinigung der Station ermöglicht dies einen deutlich höheren Automatisierungsgrad.
66. Selbstreinigungsstation
Eine Selbstreinigungsstation übernimmt nach dem Reinigungseinsatz bestimmte Wartungs- und Reinigungsaufgaben automatisch.
Beim PUDU ET1 bietet die 8-in-1-Station unter anderem Funktionen für Laden, Walzenreinigung, Wasserbefüllung, Schmutzwasserentsorgung und weitere Wartungsprozesse.
67. PUDU Robotics
PUDU Robotics ist ein Hersteller kommerzieller und industrieller Robotersysteme.
Zum Portfolio gehören unter anderem Lieferroboter, Reinigungsroboter und industrielle Transportlösungen. Das aktuelle Portfolio umfasst beispielsweise PUDU ET1, CC1 Pro Disc, BG1/BG1 Pro, T300, KettyBot Pro und PuduBot 2.
68. PUDU KettyBot Pro
Der PUDU KettyBot Pro ist ein professioneller autonomer Serviceroboter für Liefer- und Serviceaufgaben.
PUDU führt ihn aktuell mit Funktionen wie Mehrfachserviermodus, automatischer Wiederaufladung, intelligenter Tabletterkennung und 18,5-Zoll-Werbedisplay.
69. PuduBot 2
Der PuduBot 2 ist ein universeller Lieferroboter.
PUDU nennt unter anderem markerlose Inbetriebnahme, automatisches Laden und eine erhöhte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umgebungen.
70. PUDU T300
Der PUDU T300 ist ein autonomer industrieller Transportroboter.
PUDU gibt unter anderem eine Tragfähigkeit von bis zu 300 kg, VSLAM+-Positionierung, umfassende Umgebungserfassung und eine Durchfahrtbreite von 60 cm an.
71. PUDU CC1
Der PUDU CC1 ist ein gewerblicher Reinigungsroboter.
PUDU beschreibt ihn als 4-in-1-Reinigungssystem mit automatischem Laden und Wasserauffüllen sowie IoT-Funktionen.
72. PUDU CC1 Pro Disc
Der PUDU CC1 Pro Disc ist ein mittelgroßer Scheuersaugroboter mit KI-Funktionen und Tellerbürsten.
PUDU nennt unter anderem Doppel-Tellerbürsten, bis zu 25 kg Anpressdruck, mehrere Bürsten- und Pad-Optionen sowie AI Magic Cleaning.
73. PUDU ET1
Der PUDU ET1 ist ein kompakter, KI-basierter Scheuersaugroboter.
Er kombiniert Kehren, Scheuern, Saugen und Staubwischen in einem System und verfügt über automatische Kartierung, eine 8-in-1-Selbstreinigungsstation sowie ein 21,5-Zoll-Werbedisplay.
74. AI Magic Cleaning
AI Magic Cleaning ist eine von PUDU verwendete Technologie für intelligente und adaptive Reinigungsprozesse.
Beim PUDU ET1 verbindet AI Magic Cleaning Wahrnehmung, Bewegungssteuerung und Reinigungssysteme zu einem gemeinsamen Entscheidungsprozess. Der Roboter kann unter anderem Bodenbeläge und Verschmutzungen erkennen und den Reinigungsmodus entsprechend anpassen.
Beispielsweise kann der ET1 bei bestimmten Verschmutzungen Geschwindigkeit, Walzendrehzahl oder Wasserzufuhr anpassen. Auch Teppichkanten und Flüssigkeiten können erkannt werden, um den Reinigungsvorgang entsprechend anzupassen.
75. PUDU BG1 / BG1 Pro
Der PUDU BG1 und BG1 Pro gehören zur Klasse großflächiger KI-gestützter Scheuersaugroboter.
PUDU nennt unter anderem Kehren und Scheuern in einem Durchgang, ausfahrbare Seitenreinigung, 3D-Wahrnehmung und AI Magic Cleaning.
76. PUDU MT1 / MT1 Max
Die PUDU MT1-Serie gehört zur professionellen autonomen Reinigungsrobotik und ist auf die Erfassung und Beseitigung von trockenem Schmutz ausgelegt.
PUDU führt inzwischen auch den MT1 Max mit 3D-Wahrnehmung.
77. PUDU HolaBot
Der PUDU HolaBot ist ein autonomer Serviceroboter für Transport- und Lieferaufgaben.
Er kann beispielsweise eingesetzt werden, um Gegenstände innerhalb eines Betriebs zwischen verschiedenen Übergabepunkten zu transportieren.
PUDU führt die Produktbezeichnung HolaBot weiterhin in seinen offiziellen Produkt- und Markenhinweisen.
78. PUDU FlashBot
Der PUDU FlashBot ist ein autonomer Lieferroboter für den Einsatz innerhalb von Gebäuden.
Typische Anwendungen liegen beispielsweise in der Hotellerie und anderen Umgebungen, in denen Lieferungen innerhalb eines Gebäudes automatisiert werden können.
PUDU führt die FlashBot-Produktfamilie weiterhin offiziell.
79. Digitalisierung
Digitalisierung bezeichnet die Nutzung digitaler Technologien zur Verarbeitung, Verwaltung und Vernetzung von Informationen und Prozessen.
Robotik kann ein Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie sein.
80. Industrie 4.0
Industrie 4.0 bezeichnet die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung industrieller Prozesse.
Dabei werden beispielsweise Maschinen, Sensoren, Software und Robotersysteme miteinander verbunden.
81. Smart Automation
Smart Automation bezeichnet intelligente Automatisierung, bei der Technologien wie Sensorik, Software, Robotik und künstliche Intelligenz miteinander kombiniert werden.
82. Effizienzsteigerung
Eine Effizienzsteigerung bedeutet, dass ein Prozess mit weniger Aufwand, Zeit oder Ressourcen beziehungsweise mit einem besseren Verhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis durchgeführt werden kann.
Robotik kann je nach Einsatzbereich beispielsweise Wege und wiederkehrende manuelle Tätigkeiten reduzieren.
83. Personaleinsatz
Personaleinsatz beschreibt die Planung und Nutzung menschlicher Arbeitskraft in einem Unternehmen.
Roboter können bestimmte Routine- oder Transportaufgaben übernehmen und Mitarbeitende dadurch für andere Tätigkeiten freisetzen.
Ein Roboter ersetzt dabei nicht automatisch einen Mitarbeiter. Entscheidend ist der konkrete Anwendungsfall.
84. Pilotbetrieb
Ein Pilotbetrieb bezeichnet die praktische Erprobung eines Roboters unter realen Betriebsbedingungen.
Dabei kann geprüft werden, wie gut das System zu den räumlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen passt.
85. Return on Investment – ROI
ROI steht für Return on Investment und bezeichnet die Wirtschaftlichkeit einer Investition.
Bei Robotik kann beispielsweise betrachtet werden, wann sich Anschaffungs- und Betriebskosten durch Produktivitätssteigerungen, Zeitersparnis oder eingesparte Routinetätigkeiten amortisieren.